Wahloperatoren

Der Tag der Wahlen

Der Vorsitzende sowie die anderen Vorstandsmitglieder müssen ab 7.30 Uhr im Wahllokal anwesend sein.

Vor der Öffnung des Lokals für die Öffentlichkeit müssen der Vorsitzende und die anderen Vorstandsmitglieder:

  • die Einrichtung und das Material überprüfen;
  • überprüfen, ob die Urnen leer sind; diese werden anschließend geschlossen;
  • die Stimmzettel oder Magnetkarten zählen und deren Anzahl im Protokoll angeben;
  • bei der automatisierten Wahl die Wahlgeräte sowie die Urne mithilfe der zu diesem Zweck vorgesehenen Datenträger und des Geheimcodes im versiegelten Umschlag, der vom Vorsitzenden des Kantonsvorstands übergeben wird, initialisieren.

Die Bildung des Vorstands muss um 7.45 Uhr definitiv abgeschlossen sein; sind die Beisitzer nicht anwesend, kann der Vorsitzende die für das Wahlzentrum ausgewählten Beisitzer beordern.

Sind die Beisitzer trotz allem noch immer nicht anwesend, wählt der Vorsitzende aus den bereits anwesenden Wählern aus.

Der Vorstand wird vereidigt.

Der Vorstand empfängt die Zeugen der Listen auf Vorlage deren vom Vorsitzenden des Kreisvorstands gegengezeichneten Benachrichtigungsschreibens.

Worin bestehen die Aufgaben im Zusammenhang mit der Eigenschaft als Mitglied eines Wahlvorstands?

  1. Ankreuzen der Wähler im Wahlregister.
    Ein Exemplar dieses Registers wird dem Sekretär übergeben, der die Übereinstimmung der Angaben im Aufforderungsschreiben mit den Angaben des Personalausweises überprüft. Der Sekretär fügt die Namen der Wähler hinzu, deren Eigenschaft als Wähler anerkannt wurde, die jedoch nicht im Register eingetragen sind.
    Ein zweites Exemplar des Registers wird vom Vorsitzenden oder einem der Beisitzer aufbewahrt, der die gleichen Überprüfungen vornimmt.
  2. Der Vorstand versieht den (die) Stimmzettel vor Beginn der Verrichtungen an einem zuvor vom Vorstand ausgelosten Ort mit einem Stempel.
  3. Handelt es sich um die automatisierte Wahl, initialisiert der Vorsitzende die Magnetkarte des Wählers (in Abhängigkeit von den Wahlen, an denen Letzterer teilnehmen kann), indem er diese Karte in das an die elektronische Urne angeschlossene Validiergerät einführt.
  4. Der Vorsitzende übergibt dem Wähler den oder die ihn betreffenden Stimmzettel und fordert Letzteren auf, sich in eine der Wahlkabinen zu begeben.
  5. Sobald der (die) Stimmzettel in der (den) Urne(n) hinterlegt wurde(n), erhält der Wähler seinen Personalausweis und sein von einem Beisitzer ordnungsgemäß abgestempeltes Aufforderungsschreiben zurück.
  6. Es obliegt dem Vorsitzenden gleichfalls, im Lokal und im Warteraum die Ordnung aufrechtzuerhalten, er kann diese Aufgabe jedoch einem Beisitzer des Vorstands übertragen.
  7. Der Vorsitzende übernimmt die Aufgabe des Begleiters bei den Wählern, die über keinen Helfer verfügen, obwohl sie als begleiteter Wähler anerkannt sind, der die dementsprechende Erklärung bei der Gemeindeverwaltung abgegeben hat. Gleiches gilt für die Wähler, die nicht als begleiteter Wähler anerkannt sind, die dem Vorsitzenden gegenüber jedoch die Notwendigkeit begleitet zu werden nachweisen.